PTA
Projekt
Dokumentation
Editorische Umsetzung
Handschriften-Transkriptionen und kritische Editionen
-> S. hier: Editionsrichtlinien
Texte
Soweit vorhanden werden für alle Texte Links auf die entsprechenden Werk-Einträge der Clavis Clavium- und der Pinakes- Datenbank gesetzt; außerdem werden die Autoren-/Werk-IDs des TLG© angezeigt (eine Verlinkung ist nicht möglich).
Die zugrundliegenden Daten sind auf Github oder Zenodo erhältlich.
Jede Edition ist über einen Permalink (unter Verwendung der CTS-URN) erreichbar: z.B. https://pta.bbaw.de/text/urn:cts:pta:pta0013.pta003.pta-grc1; seine versionierte Fassung, die einen spezifischen Veröffentlichungsstand widerspiegelt, lautet z.B. https://pta.bbaw.de/text/9970133a/urn:cts:pta:pta0013.pta003.pta-grc1. Der jeweilige Permalink ist in der Leseoberfläche unter der Rubrik Nachnutzung angeführt; dort kann auch ein Permalink für vorher markierte Textpassagen erstellt werden. Permalinks existieren auch für Autoren/Textgruppen: https://pta.bbaw.de/text/urn:cts:pta:pta0013 sowie für Werke: https://pta.bbaw.de/text/urn:cts:pta:pta0013.pta003.
Eine Übersicht der textbezogenen Funktionalitäten findet sich hier.
Handschriftendatenbank
Die Handschriftendatenbank umfasst momentan nur rudimentäre Daten zu den Handschriften, die im PTA edierte Werke überliefern. Die Daten basieren auf den Angaben der Pinakes-Datenbank (= »Entwurf«-Status), die von den jeweiligen Bearbeitern durch Autopsie ergänzt wurden.
Verlinkt sind neben dem jeweiligen Eintrag in der Pinakes-Datenbank (soweit vorhanden) Digitalisate und IIIF-Manifeste sowie für die in der Handschrift überlieferten Texte die Editionen im PTA bzw. der entsprechende Eintrag in der Clavis Clavium-Datenbank oder der Database of Byzantine Book Epigrams. Stehen Digitalisate (per IIIF) zur Verfügung, kann auf sie im Viewer direkt zugegriffen werden.
Die zugrundliegenden Daten sind auf Github erhältlich.
Jede Handschriftenbeschreibung ist über einen Permalink (unter Verwendung der Handschriften-ID) erreichbar: z.B. https://pta.bbaw.de/de/manuscripts/PTAMS00325; seine versionierte Fassung, die einen spezifischen Veröffentlichungsstand widerspiegelt, lautet z.B. https://pta.bbaw.de/de/manuscripts/80476827/PTAMS00325.
Personen und Personengruppen
In den Editionen vorkommende Personen werden nach Möglichkeit ausgezeichnet und mit weiteren Informationen aus anderen Quellen angereichert. Diese Funktionalität steht erst teilweise zur Verfügung.
Für biblische Personen wird dabei auf die TIPNR - Translators Individualised Proper Names with all References (bei commit b83a3cf1 (31. Mai 2024)) zurückgegriffen, für alle übrigen Personen wird ein eigenes Register geführt, in dem – soweit vorhanden – die IDs der GND bzw. von Wikidata referenziert werden, wobei für GND-IDs auf den Service lobid-gnd | ein LOD-Dienst des hbz — Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW zurückgegriffen wird.
Es wird ein Register aller annotierten Personen bereitgestellt. Die Quelle, auf der die Beschreibung der Person basiert, ist jeweils abgekürzt angegeben: TIPNR = Translators Individualised Proper Names with all References (s.o.), AW_III_5 = Athanasius Werke III 5, Verzeichnis der Personen (Berlin/Boston 2020), AvS = Annette von Stockhausen, php = Philipp Pilhofer. ACHTUNG: Nicht alle Texte sind (vollständig) annotiert, der Stand der Annotation ist im Reader (bzw. im teiHeader der XML-Datei) einzusehen.
Orte
In den Editionen vorkommende Orte werden nach Möglichkeit ebenfalls ausgezeichnet und mit weiteren Informationen aus dem Pleiades-Gazetteer (unter Verwendung von http://atlantides.org/downloads/pleiades/json/pleiades-places-20240613.json.gz) bzw. der Translators Individualized Proper Names with all References-Liste (bei commit b83a3cf1 (31. Mai 2024)) angereichert.
Es wird ein Register aller annotierten Orte bereitgestellt. Alle im Register befindlichen Orte und der im Register jeweils ausgewählte Ort werden auf einer Karte dargestellt; dafür wird auf den Digital Atlas of the Roman Empire (DARE) zurückgegriffen. ACHTUNG: Nicht alle Texte sind (vollständig) annotiert, der Stand der Annotation ist im Reader (bzw. im teiHeader der XML-Datei) einzusehen.
Bibelstellen
In den Editionen vorkommende Bibelzitate (oder -anspielungen) werden ebenfalls nach Möglichkeit ausgezeichnet.
Die ausgezeichneten Stellen werden in einem Apparat nachgewiesen und zitieren die jeweilige Bibelstelle. Dabei wird für alttestamentliche Stellen auf die Digitalisierung der Septuaginta-Edition von Rahlfs und für neutestamentlichen Stellen auf das SBL Greek New Testament (Copyright © 2010 Society of Biblical Literature and Logos Bible Software, markiert mit SBLGNT) in der Fassung zurückgegriffen, in der sie unter https://pta.bbaw.de/text/urn:cts:pta:pta9999 einzusehen sind.
Bei Stellen aus der Hexapla wird die entsprechende Seite von Frederick Field (ed.): Origenis hexaplorum quae supersunt: sive veterum interpretum Graecorum in totum vetus testamentum fragmenta. Post Flaminium nobilium, Drusium, et Montefalconium, adhibita etiam versione Syro-Hexaplari. 2 vols. Oxford: Clarendon Press, 1875 (vol. 1: Genesis – Esther; vol. 2: Hiob – Maleachi verlinkt, bei Stellen aus der Vulgata auf die online Version von Robert Weber/Roger Gryson (edd.), Biblia Sacra iuxta Vulgatam versionem. Editio quinta. Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2007.
Es wird ein Register aller annotierten Bibelstellen bereitgestellt. ACHTUNG: Nicht alle Texte sind (vollständig) annotiert.
Technische Umsetzung
Die PTA Webapplikation ist eine Vue.js Single Page Application, die auf einem Laravel PHP-Backend aufsitzt. Das Backend stellt zudem verschiedene interne restful Schnittstellen für den Zugriff auf den versionierten Inhalt der genutzten Repositorien (pta_data, pta_lexika, pta_manuscripts, pta_metadata, pta_frontend_documentation) bereit.
Module & Plugins
Folgende Zusatzmodule finden Einsatz in der PTA Webapp:
Interface-Sprachen
Das Interface ist aktuell in den Sprachen Deutsch und Englisch verfügbar, Italienisch und Neugriechisch sind in Vorbereitung. Technisch verwaltet werden Übersetzungen im i18n-Standard als JSON-Dateien. In Zukunft sind auch weitere Sprachen für das Interface geplant. Eine aktive Mitwirkung ist sehr willkommen!
Automatisierte, KI-gestützte Textanalyse
Editionen und Übersetzungen (Achtung: keine Transkriptionen) in den folgenden Sprachen werden mit Hilfe von SpaCy-Modellen und einer im Frontend integrierten Pipeline, die auf den Service des Classical Language Dictionary zurückgreift, automatisch analysiert (Lemma, POS, Morphologie; Dependency): Griechisch, Lateinisch, Armenisch, Englisch, Deutsch. Die durch ein Python-Skript gesteuerte Pipeline generiert TEI-XML-Dateien, in denen die Worte als w-Element mit Attributen (@xml:id, @lemma, @pos, @msd; @m:dep, @m:anc) annotiert sind. Das jeweils verwendete Modell ist im TEI-Header vermerkt. Transkriptionen und Dateien in anderen als den oben genannten Sprachen werden nur als w-Element (mit Attribut @xml:id) ausgezeichnet. Die annotierten Dateien werden im pta_data-Repositorium in einem eigenen Ordner analyzed abgelegt, auf den die PTA Webapp für die Suche und die Darstellung im Reader (inklusive der Lexikon-Funktion) zurückgreift.
Die automatische Analyse ist so gut wie die verwendeten Modelle (und daher fehlerbehaftet!). Zukünftig wird auch die manuelle Korrektur der automatisch analysierten Daten möglich sein.
Suche
Die Suche basiert im Backend auf Solr und auf Multi Tier Annotation Search, das als Abfragesprache die Corpus Query Language (CQL) bereitstellt. Die Möglichkeiten der einfachen Suche und der erweiterten Suche sind eigens dokumentiert.
Lexikon
Die Lexikon-Funktion greift für die Wörterbücher auf den Service des Classical Language Dictionary und die automatisch analysierten Daten (s.o.) zurück. Fehler der automatischen Lemmatisierung werden nach Möglichkeit durch Rückgriff auf eine Lookup-Tabelle ausgeglichen (Achtung: auch nicht fehlerfrei!). Für Syrisch wird die SEDRA IV API (v1.0.0) benutzt.
Analyse mit Hilfe der Voyant Tools
Die XML-Fassung des jeweiligen Textes kann per Klick an die Voyant Tools übergeben werden und mit den dort zur Verfügung stehenden Tools analysiert werden. Zu beachten ist, dass die Texte nicht lemmatisiert sind. In Zukunft werden für diese Funktion auch lemmatisierte Texte zur Verfügung gestellt werden.
Titelbild
Das Titelbild des PTA ist ein Ausschnitt aus f. 78r der Handschrift Paris, BnF, Grec 510 (Source gallica.bnf.fr / BnF).
Patristisches Textarchiv. Ein Open Access-Archiv antiker christlicher Texte
Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Das Akademienvorhaben „Die alexandrinische und antiochenische Bibelexegese in der Spätantike“ ist Teil des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das der Erhaltung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes dient. Koordiniert wird das Programm von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.